ich hab Kopfweh. Mein Schädel brummt. Ich kann mich nur noch mäßig an das von gestern erinnern. Aber ich weiß noch, dass die Wodka geleert wurde, ich geflennt hab und nichts von dem passiert ist, wo ich so Vorfreude die ganze Zeit drauf hatte. Klartext: wir waren nicht mal mit ihm unterwegs. Er wollte uns nicht dabei haben. Er hatte kein bock auf uns. Cool,wah? Wieso eigentlich immer ich? Ich frage es mich heute schon den ganzen Tag.. es war klar, dass ich nicht ein einziges Mal, das kriege was ich mir schon die ganze Zeit wünsche. ich kann nicht mehr. wär es nur der Filmriss und der kater.. aber nein.. ich hab angst, dass ich ersticke. ich will nicht mehr! ich hasse die Menschen! wieso tun sie mir immer wieder so ne scheiße an! Die Menschen sind alle schlecht. alle schlecht,schlecht,schlecht. ich hasse mich selber, weil ich ein Teil dieser verhurten Menschheit bin!
Samstag, 4. Februar 2012
Freitag, 3. Februar 2012
ich musste noch ein bisschen unten warten. Ich beobachtete die Fische im Auqarium neben mir. Dann kam sie runter, und streckte mir ihre Hand hin. Wir gingen hoch, ich setzte mich. Wir sprachen über die Situation zu Hause, und über meinen Vater.. über vieles. Doch das, was dann kam, überraschte mich. ''es ist ganz wichtig, dass wenn man den Gedanke hat, dass man nicht mehr leben will, dass man mit Freunden redet. Es muss nicht darüber sein. Einfach über irgendwas. Hast du diese Gedanken?'' sieht man es mir denn so an?! sieht man mir an, dass ich solche Gedanken habe? ich schluckte, schaute sie an und sagte: ''nein.'' Sie sah mich daraufhin lange an, als würde sie wissen, dass ich lüge. Trotzdem ging sie nicht weiter darauf ein und dafür bin ich ihr dankbar. Irgendwann meinte sie, dass ich jetzt gehn könnte. Ich bin aufgestanden, hab meine Jacke angezogen, bin raus und hab mir ne Zigarette angezunden, und mich darüber gewundet, dass sie die erste Person ist, die mich nicht für verrückt erklärt..komisches Gefühl.
Donnerstag, 2. Februar 2012
I feel weak
Wo fang ich an, mit der Gefühlsoffenbarung? Mit welchem Satz, setz ich all die Worte in die Tat um? Ich weiß nicht, wie ichs sagen soll.. wie's um mich steht. Ich fühle zu vieles. Schon seit zu langer Zeit. Möcht es dir sagen, doch befürchte, dass du nicht begreifst, was es alles Wert ist, wenn ich mich den Mensch gegenüber öffne. Was es bedeutet, wenn ich blind vertrau und meine Hände reiche. Ich habe Angst. Angst Gefühle zu zeigen. Zu tief sitzt die Kenntnis unberührbar zu bleiben. Zu tief sind die Enttäuschungen in mir vergraben. Zu tief die seelischen Schnitte, und die entstandenen Narben. Ich wollt's schon immer versuchen. Wollte die Liebe verstehen. Wollte fühlen. Doch immer, wenn ichs versuche, kehren Ängste wieder, die mir die Wege versperrn. Und ich flüchte weiter, versuche Mut zu fassen. Doch dieser Kampf gegen mich selbst, wird nur noch Wut entfachen. Ich will lieben verdammt. Ich will's fühlen und beschreiben, will das Misstrauen nicht mehr! Es soll verglühen und entweichen! Hab das Gefühl zu zerbrechen, an Einsamkeit zu ersticken. Und trozdem fällts mir schwer, dich um die Liebe zu bitten, um deine Nähe, um das Glück in deinen Armen zu liegen. Ich will dir geben, doch es geht nicht. Meine Gefühlsoffenbarung ist vergeblich. Ich komm nicht an... ich wills dir zeigen, dir beschreiben, was du mir bedeutest. ich will dieses Gefühl mit dir teilen..
Dienstag, 31. Januar 2012
Danke Welt. Du zeigst mir, wie wenig ich wert bin. Seltsam, was alles für scheiße passiert, wenn alles was du denkst, dass dir gehört, einbricht und stirbt. Ich stell' mir vor, dass es Liebe gibt und sie wartet nun unter Eis verschlossen, hofft auf den ersten Atemzug. Kennst du das, diese Stimme, die sagt ''Versager'' und du setzt die Klinge zum Arm? Ich seh mich selbst, mein Herz das schlagende Kackding. Es ruft :''Halt die Welt an, ich will abspringen!'' Bitte, irgendjemand, zeig mir den Weg, ich hab’ mein Kompass verlor'n, mich im Kreise gedreht. Heiß und gelähmt, hier geht alles schleppend voran. Hoffnung ist in Stacheldraht und in Ketten gefangen. Herz aus Gold, Herz aus Stolz, wurde zur schwarzen Seele, Herz aus Holz!
Ein Schritt, ein Blick, ein Gedanke, eine Klinge, eine Träne, eine Hand, ein Schnitt.
Montag, 30. Januar 2012
ich habe Angst, dass ich mir schon wieder zuviel Hoffnung mache, und ich am Schluss wieder verletzt und ettäuscht werde. Ich sollte einfach gar nicht mehr hoffen, dann ist die Enttäuschung am Schluss nicht so groß. Ich hab mir Gedanken gemacht.. ob ein gebrochenes Herz nochmal brechen kann.. ich glaube schon. Es kann so oft brechen, bis nur noch ein kleiner Fetzen, von dem einst so schönem, großen und unzerbrechlichen Herz übrig ist. Und dieser Fetzen wird immer orientierungslos und alleine in meinem fetten hässlichen Körper rumirren, auf der Suche nach den anderen Hälften und Liebe. Aber da wird die Suche vergebens sein, weil die anderen Stückchen schon längst verrottet sein werden. Also muss ich weiter leben, mit einem kleinen Fetzen Herz, wenn man es noch so nennen könnte.. das will ich eben nicht. Realität? Wo bist du? Hol mich bitte wieder ein! Ich glaub, ich träum zu viel!
Sonntag, 29. Januar 2012
Abonnieren
Posts (Atom)




