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Dienstag, 10. Juli 2012

13 monate.

Oh Gott, ich kann nicht mehr. Ich merk, wie es mich quält. Ich merk, dass irgendetwas hier an meiner Seite fehlt. Ich merk, dass ich so zitter, wenn ich dich seh. Wenn du mit jemand anderen lachst, tut das krankhaft weh. Ich muss einsam sein, wenn ich grad sowas schreibe. Wie du so süß schief lächelst, ich werd es nie vergessen. Es war egal, was ich auch tat; du schenktest mir dein Lächeln. Du hast so gekämpft, du hast mich so geliebt. Sowas schönes wie dich, hab ich nicht verdient. Ich war kein guter Mensch, ich hab dir weh getan. Glaubst du denn nicht, dass du mir irgendwann vergeben kannst? Und bitte glaub mir eins: ich würde alles tun! Es gibt viele Sachen, die mich an dich erinnern. Ich fass an meine Wange und spür die Träne an meinem Finger. Es ist so ungerecht, dass ich dich nicht verdien. Verdammt, niemand hat dich so extrem geliebt! Hätt ich einen Wunsch, wär es dieser hier: Dass du mir vergibst, und ich dich nie mehr verlier!
Ich muss dich loslassen, doch ich schaff es nicht. Ich werde krank in meinem Kopf, ich merk, wie krass es ist. Ich kann nicht weiterleben, ich kann nicht weitermachen. 
Ich kann mich selber nicht mehr finden.

ich liebe dich. 

Freitag, 6. Juli 2012

ich habe mir die ganze zeit etwas vorgemacht. aber ich kann nicht weiter rumlügen. in der ganzen zeit wo ich mit ihm zusammen war, bist du mir nicht aus dem kopf gegangen. kein einziges mal! war es nur eine schwärmerei? oder war es der wunsch, dass ich ihn vielleicht liebe? ich weiß es nicht... wenigstens hab ich eine sache gelernt; menschen können lügen ohne mit der wimper zu zucken, und gefühle können versteckt und betäubt werden. ich hab es bei dem tollsten menschen der welt versaut; bei dir! und ich sitz jetzt hier und heul rum, obwohl ich an allem selber schuld bin! mal wieder... wow. dreizehn monate. dreizehn monate, faszinieren mich deine strahlenden braunen augen und dein schiefes lächeln immer wieder.

Mittwoch, 4. Juli 2012

I'll stay silent my whole life.

Ich weiß nicht... mir geht es nicht gut. Ich werde krank..und er spukt in meinem Kopf herum. Ich liebe ihn doch nicht einmal! Oder doch? Ich weiß garnichts.. Ich weiß nicht, was ich fühlen soll. Kein Junge hat sich soviel Mühe für mich gegeben wie er...und ich hab ihn weggeschossen. Ob das die richtige Entscheidung war, werd ich wohl nie wissen. Ich bin einfach kein Mensch, der eine Beziehung führen kann. Ich bin auch kein Mensch, der seine Gefühle zeigen kann. Ich bin ein Mensch, der ständig Gedanken hat, die nicht aufrichtig sind. Gedanken, über die ich so gerne sprechen würde! Aber ich kann nicht!
Ich bin egoistisch... die ganze Zeit über, hast du dich bei mir gemeldet.. und jetzt, wo du es nicht mehr tust, reg ich mich auf... weil ich einfach selbstsüchtig und dumm bin, und davon ausgehe du könntest mich lieben oder vermissen...
Aber jetzt mal ehrlich; man kann doch nicht lieben, wenn man sich selber von ganzen Herzen hasst?
Es tötet mich, zu sehen, wie ich andere mit meiner Art verletze, nur weil ich wütend auf mich selber bin, nur weil ich nichts auf die Reihe kriege... nur deswegen verletze ich andere Menschen, weil ich nicht ich sein will. Ich habe schon lange nicht mehr geweint. Ich versuch es die ganze Zeit zu unterdrücken.. ich habe Angst vor dem Moment wo alles an mir abfällt... wo ich die Tränen nicht mehr verhindern kann... hab angst davor, dass meine Fassade bröckelt, bei jeder einzelner Träne..

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Montag, 25. Juni 2012

Ich bin wahrscheinlich das genau Gegenteil von dem, was man als Schwester, Tochter oder Freundin haben möchte. Es tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich so missraten bin, und dass ich nichts anderes kann, wie scheiße sein und lügen. Was ist bloß aus mir geworden? Ich verstehe euch alle. Ich selber find mich auch so was von zum kotzen! Ich will niemanden verletzen, und tue es doch immer wieder! Der Gedanke, dass ihr enttäuscht von mir seit, tötet mich! Zum einen, weil ich wollte dass ihr irgendwann mal STOLZ seit, und zum anderen, weil ich einfach selber von mir maßlos enttäuscht bin. Ich krieg einfach nichts auf die Reihe. Ich kämpfe mit mir selbst. Und verlier den Kampf. Ich bin so beschissen, da braucht man gar nicht kämpfen. Ich sehe den Hass in euren Augen, wenn ihr mich anschreit und verflucht. Ihr hasst mich? Ist okay... ich hasse mich auch.

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Montag, 18. Juni 2012

Montag, 11. Juni 2012

ich stand heute in Unterwäsche vorm Spiegel, und bin kurz darauf ins Klo gerannt und wollte mich übergeben. Wollte das ganze Essen von heute wieder loswerden. Ein Teller Nudeln und Suppe am Abend. Wie konnte ich nur? Ich werde von Tag zu Tag fetter. Ich bin so wiederlich. An mir schwabbelt alles nur. Wie trau ich mich überhaupt aus dem Haus? Eine Zeit lang hat doch alles so gut geklappt.. und jetzt ist alles wieder drauf. Anderen brauch ich davon nichts erzählen. Kommt immer die selbe Antwort ''Du bist nicht fett.''. Das sagt ihr nur, um mir nicht sagen zu müssen, wie schrecklich ich aussehe. Und auch sonst, sehe ich mich in ganz anderen Augen wie ihr! Also versucht erst gar nicht, mir zu sagen, ich wäre hübsch, denn das bin ich nicht! Wagt es nicht, mir zu sagen, ich wär dünn - denn das ist eine verdammte LÜGE! 
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Donnerstag, 7. Juni 2012

30 tage

Ich komme mit mir selber nicht klar. Ich verletze mit meinem Verhalten, die Menschen, die mir wichtig sind. Und da bleibt die Frage, was ist 'mein Verhalten'? Ich denke, es ist das Schweigen, was alle verletzt. Es verletzt sie, weil sie denken, dass ich ihnen meinen 'Kummer' nicht anvertraue. Dabei ist es doch das genaue Gegenteil.. ich vertraue ihnen, will sie aber nicht belasten. und jetzt kommt der enstprechende Punkt: ich weiß nicht einmal, wie ich es in Worte fassen soll!
Es ist dieses Loch, das sich weider aufgetan hat. Ich habe es lange versucht zu verdrängen, und hab es auch geschafft. Aber jetzt zieht es mich einfach wieder runter. Jeden Tag ein Stück mehr. Bald bin ich wieder am Abgrund und alles fängt von vorne an. Ich weine wieder viel zu oft. Ich bin in letzter Zeit viel zu sensibel geworden. Am besten ich bleibe zu Hause, und nerv die anderen nicht. Hört auf mir Aufmerksamkeit zu schenken! Hört auf zu fragen, was los ist. Ihr werdet keine Antwort bekommen. Wenn ihr wüsstet, was ich denke, hättet ihr viel zu viel angst um mich!

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