Montag, 29. April 2013
Ich kann mich an so gut wie nichts mehr erinnern, was wir zusammen erlebt haben. Wenn ich ehrlich bin, könnte ich nicht mal die Frage beantworten, welche Augenfarbe du hast. War es blau? Oder doch grün? Ich kann wirklich keine Antwort darauf geben. Ich finde das so schrecklich. Ich habe Angst, dass ich mich irgendwann nicht mehr an dich erinnern kann.. Dass ich irgendwann im Bett liege und mir nicht einmal mehr dein Gesicht vorstellen kann. Wie gesagt, ich kann mich jetzt schon, an fast nichts mehr erinnern. Aber immer wenn ich an dich denke, muss ich an einen ganz bestimmten Tag denken. Wir sind von irgendwo zurück gefahren, nur du und ich. Das kam selten vor, dass wir alleine waren. Ich jammerte rum und wollte unbedingt noch zur Tankstelle, weil es dort immer die großen Wundertüten gab, die ich damals so liebte. Also hielten wir an und du gingst an die Kasse, während ich schon, mit voller Freude die Geschenke der Wundertüte betrachtete. Es waren Haargummis, in allen erdenklichen Farben.. Als wir dann zu Haude waren, präsentierte ich diese allen stolz. Doch niemand schien sich dafür zu interessieren. Als ich im Bett lag, hatte ich dann aufeinmal einen Gedanken. Ich habe meinen kleinen lilanen Koffer unterm Bett vorgeholt, und mir Klamotten und essen eingepackt. Dann schnappte ich mir, mein rosanes Kuscheltier und lief hoch zu dir. "Wenn du stirbst, dann komm ich mit." Darauf antwortest du:"Ich werde nie sterben. Ich werde 100 Jahre alt. Versprochen!" Danach kuschelte ich mich an dich und schlief ein. Davon gibt es sogar noch ein irgendwo ein Foto. Das war ein Abend, den man festgehalten hat. Als hätte man damals gewusst, dass es dazu nicht mehr kommen kann. Und drei Wochen später, warst du dann tot. Einfach weg, obwohl du mir versprochen hast, dass du nicht gehst. Alle Menschen, die ich liebe gehen. Sag mir, warum ist das so? Warum bist du weg und hast mich alleine gelassen? Meine Welt hier bricht auseinander und du bist nicht da. Es fühlt sich an, als wäre ich unter tausenden von Menschen doch alleine...
Mittwoch, 24. April 2013
Wir saßen auf dem kleinen Weg, und sahen dem Himmel zu, wie er immer dunkler wurde.. Wir hörten Prinz Pi und keiner von uns beiden sagte auch nur ein Wort. Ich sah sie an und begann das schweigen zu brechen:"Ich muss jetzt mal was loswerden... Wir müssen unser verdammtes Leben endlich auf die Reihe kriegen. Ich meine, ich kann so nicht mehr. Seit fast drei Jahren ging es mir nicht mehr richtig gut, habe ich nur noch so selten aus ganzem Herzen gelacht und so oft mir ausgemalt, wie es wär, einfach nur unter der Erde zu liegen. Es ist verdammt viel scheisse passiert. Und ja, es wird auch jedem Tag mehr. Aber ich will das alles hier nicht mehr. Versteh das nicht falsch, ich liebe unsere tiefsinnigen Gespräche, aber es endet einfach meistens so, dass wir beide nur trauriger werden. Wir machen nur noch etwas zu zweit und betrinken uns, weil wir im Moment auf die Situation nicht klar kommen. Aber mir reicht es. Wirklich, ich will nicht mehr mit dem Gedanke aufwachen, dass ich nicht mehr kann. Ich will endlich mein Leben leben!" Sie sah mich an und sagte nichts. Wir starrten uns einfach gefühlte zehn Minuten an. Bis sie irgendwann erwiderte:"Du hat recht. Du hast verdammt noch mal recht. Aber ich weiß, wie mies es dir geht und ich weiß, dass du gerne bei ihm wärst, am liebsten sofort. Ich habe das Gefühl, er kann dein leben irgendwie besser machen. Weißt du? Es geht nicht um mich. Ich habe Liebeskummer, mehr nicht. Das tut weh, aber wird irgendwann weg sein. Aber du, du hast eine tiefe Trauer in dir und ich denke einfach, dass er das ändern könnte. Als einziger Mensch dieser Welt. Und da ich wiederum weiß, dass das nicht geht, habe ich Zweifel daran, dass du dein Leben leben kannst." Ich saß einfach nur da, hörte ihr zu und weinte. Ich hatte Angst, dass sie recht hatte, mit dem was sie sagte. Ich sah sie an und sagte:"vielleicht hast du recht. Ich hatte noch nie so Sehnsucht nach der Nähe eines Menschen. Und ich habe so das Gefühl, dass ich ihn bei mir brauch.. aber ich muss jetzt anfangen, mein leben auf die Reihe zu kriegen. Ich muss einfach. Und wenn er nicht hier ist.. bist du es. Und du bist alles was ich hier habe. Ich liebe dich." - "Ich liebe dich auch."
Montag, 22. April 2013
wenn ich die gelegenheit hätte, mich jetzt umzubringen, ohne jegliche schmerzen.. ich würde es tun.
Ich hasse meine schwachen Momente... wenn ich im Bett liege und über Dinge nachdenke und dann einfach anfange zu weinen. Und meistens einfach immer wegen dem selben Mist. Ich frage mich, warum ich überhaupt so traurig bin. Ich meine, ich weiß doch von Anfang an, dass es immer jemanden gibt, der wichtiger ist, als ich, oder schöner. Aber wenn ich daran erinnert werde, ist es schlimm.. es zu sehen, es zu lesen oder zu hören... und das schlimmste ist, ich werde oft genug daran erinnert. Ich bin wieder in diesem verdammten Loch drinnen und komme nicht mehr raus. Das war doch meine größte Angst..dass das wieder passiert, und jetzt ist alles wieder dunkel.. Und nein, es ist nicht eure Schuld, auch wenn ich das gerne behaupten wollen würde. Aber es ist ganz alleine meine Schuld, wie immer. Ich meine, schaut mich an. Ich kriege nichts auf die Reihe. Wenn ich mich für irgendwas entschuldigen muss, weiß ich nicht für was. Für mein Leben? Das ich hier bin? Ja, es tut mir leid. Es tut mir verdammt noch mal leid, dass ich für nichts zu gebrauchen bin. Es tut mir leid, dass ich ständig Versprechen breche und nur schlechte Laune habe, dass ihr alle genervt von mir seit und dass ich euch die ganze Zeit das Gefühl gebe, ihr müsstet auf mich aufpassen. Ihr müsst nicht auf mich aufpassen, ok? Wenn ist sterbe, sterbe ich eben. Meiner Meinung nach ist die Welt besser dran, ohne mich.
Donnerstag, 18. April 2013
ich brauche dich.
Was würde ich dafür geben,
einen Moment lang, nur eine Sekunde, bei dir zu sein.
Dich zu sehen, deine Stimme zu hören,
Dich zu sehen, deine Stimme zu hören,
dich in den Arm zu nehmen, neben dir zu liegen..
Doch ich befürchte, dafür müsste ich mich verbiegen.
Du bist so weit weg.
Warum bist du nicht hier?
Warum sitzt du jetzt nicht grade neben mir?
Ich möchte dich sehen, deine Stimme hören,
dich in den Arm nehmen.
Möchte mich neben dir sicher und geborgen fühlen.
Möchte, dass du mir sagst, dass alles gut wird
und ich dir etwas bedeute.
Möchte bei dir sein, jeden Tag.
Ich brauche dich.

Du bist so weit weg.
Warum bist du nicht hier?
Warum sitzt du jetzt nicht grade neben mir?
Ich möchte dich sehen, deine Stimme hören,
dich in den Arm nehmen.
Möchte mich neben dir sicher und geborgen fühlen.
Möchte, dass du mir sagst, dass alles gut wird
und ich dir etwas bedeute.
Möchte bei dir sein, jeden Tag.
Ich brauche dich.
Montag, 15. April 2013
...und ich kotz, bis ich sterb.
Auf der Suche nach mir selbst, irre ich durch das Dunkel.
Immer suche ich Antworten, die mein Herz mir nicht verrät.
Ich baue Mauern um mich rum, hoch und fest.
Und trotzdem suche ich jemand, der sie einstürzen lässt.
Ich schreie unhörbar, suche jemand der es hört.
Ich schließe meine Augen, suche mein wahres Ich.
Ich greife ins Leere, suche aber doch Halt.
Ich taste mich voran, weiß keinen Weg.
Ich spüre Kälte die mich umgibt, doch brauch ich soviel Wärme.
Ich suche etwas, was ganz besonders ist.
Etwas was das mir Flügel verleiht, das meine Seele wärmt.
Das mir antwortet auf meine Fragen, und meine Mauern durchdringt.
Etwas das meine Schreie hört, und mir einen Weg zeigt.
Etwas das mir zeigt, dass ich was besonders bin.

Immer suche ich Antworten, die mein Herz mir nicht verrät.
Ich baue Mauern um mich rum, hoch und fest.
Und trotzdem suche ich jemand, der sie einstürzen lässt.
Ich schreie unhörbar, suche jemand der es hört.
Ich schließe meine Augen, suche mein wahres Ich.
Ich greife ins Leere, suche aber doch Halt.
Ich taste mich voran, weiß keinen Weg.
Ich spüre Kälte die mich umgibt, doch brauch ich soviel Wärme.
Ich suche etwas, was ganz besonders ist.
Etwas was das mir Flügel verleiht, das meine Seele wärmt.
Das mir antwortet auf meine Fragen, und meine Mauern durchdringt.
Etwas das meine Schreie hört, und mir einen Weg zeigt.
Etwas das mir zeigt, dass ich was besonders bin.
Sonntag, 14. April 2013
vor fast 2 Jahren...
"was ist denn? erzähl es mir. Du kannst mir vertrauen.."
"ich...ich hasse mich. Nein wirklich, ich hasse mich. Ich hasse sogar meine Finger, meine Haare, meine Beine...alles. Ich hasse wer ich bin und ich hasse, dass ich mich nicht ändern kann. Ich sage das nicht, um Aufmerksamkeit zu kriegen. Ich sage das, weil ich weiß, dass es das ist, was jeder denkt. Ich sage es, weil ich mich selbst nicht belügen möchte."
"Wann hast du angefangen so zu denken?"
"Seit mir Menschen gezeigt haben, dass ich nichts wert bin."
Ich kann mich noch ganz genau an dieses Gespräch erinnern, obwohl es jetzt schon fast zwei Jahre her ist. Du hast mir davor den kleinen Fingerschwur gegeben, weil ich sicher gehen wollte das du alles für dich behälst. Ich weiß noch, wie lange ich gebraucht habe, dir alles zu sagen und ich weiß auch noch deine Reaktion darauf. Du hast deinen Kopf geschüttelt und gelacht, und gemeint, ich wäre verrückt und dass ich in den Spiegel schauen solle, dass ich mich nicht hassen soll... Das war das letzte mal, dass ich jemanden versucht habe, zu erklären, was ich denke. Seit zwei Jahren habe ich es nicht mehr versucht, weil mich niemand verseteht. Weder meine beste Freundin, noch ich selbst.
"ich...ich hasse mich. Nein wirklich, ich hasse mich. Ich hasse sogar meine Finger, meine Haare, meine Beine...alles. Ich hasse wer ich bin und ich hasse, dass ich mich nicht ändern kann. Ich sage das nicht, um Aufmerksamkeit zu kriegen. Ich sage das, weil ich weiß, dass es das ist, was jeder denkt. Ich sage es, weil ich mich selbst nicht belügen möchte."
"Wann hast du angefangen so zu denken?"
"Seit mir Menschen gezeigt haben, dass ich nichts wert bin."
Ich kann mich noch ganz genau an dieses Gespräch erinnern, obwohl es jetzt schon fast zwei Jahre her ist. Du hast mir davor den kleinen Fingerschwur gegeben, weil ich sicher gehen wollte das du alles für dich behälst. Ich weiß noch, wie lange ich gebraucht habe, dir alles zu sagen und ich weiß auch noch deine Reaktion darauf. Du hast deinen Kopf geschüttelt und gelacht, und gemeint, ich wäre verrückt und dass ich in den Spiegel schauen solle, dass ich mich nicht hassen soll... Das war das letzte mal, dass ich jemanden versucht habe, zu erklären, was ich denke. Seit zwei Jahren habe ich es nicht mehr versucht, weil mich niemand verseteht. Weder meine beste Freundin, noch ich selbst.
Donnerstag, 11. April 2013
Was bin ich für dich?
Bitte tu nicht so, als wäre ich dir wichtig. Schreib nie wieder, dass ich dir wichtig bin und du willst, dass ich bei dir bin und dass ich wunderschön sei. Hörst du, nie wieder? Schreib so etwas nicht, wenn du es nicht so meinst. Du weißt gar nicht, was deine Worte bei mir anrichten können. Also fang erst gar nicht an zu lügen. Ich habe nie verlangt, dass du so zu mir bist, dass hast du ganz alleine entschieden. Und ich liebe es, wenn du so zu mir bist, ich liebe deine Art, alles. Ich möchte dich jeden Tag sehen und in den Arm nehmen, und in die ganze Welt umarmen, weil ich so froh bin, dich zu kennen. Du bist so anders und interessant und genau das mag ich an dir so. Aber das ganze vermischt sich mit unglaublicher Wut, wenn ich daran denke, dass es gespielt ist. Dass du das nur schreibst, damit ich ein besseres Selbstwertgefühl habe, weil du dir womöglisch Sorgen um mich machst. Sag mir, was bin ich für dich? Kann ich darauf eine Antwort haben? Ich möchte jemand tolles für dich sein, jemand, der so besonders ist, wie noch kein Mensch, den du vorher getroffen hast. Ich möchte dein Fels in der Brandung sein, deine beste Freundin, dein Mädchen, dein Leben. Ich bitte dich nur darum, dass du nicht so schöne Dinge schreibst, wenn du es im Endeffekt nicht so meinst. Bitte, ich halte das nicht aus.
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