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Dienstag, 28. Januar 2014

i'm so sorry

sorry, that i haven't visited you today
but i'm too weak
i can't to this anymore
i miss you so much
and i can't live with the hole in my heart
that you have left behind

Sonntag, 12. Januar 2014

Bitte nimm mich in den Arm,
ich brauche dich jetzt.
Ich bin traurig,
die ganze Zeit.
Und weiß nicht so recht, 
warum.
Doch in deiner Nähe verfliegt das.
Dann ist alles erträglich.
Du machst, dass auf meiner schwarzen Seele 
wieder Blumen blühen.
Ich habe solche Angst, dich zu verlieren.
Ich habe Angst, dass du mich irgendwann so siehst,
wie ich mich sehe.

Hässlich
Fett
Dumm
Unerträglich
Nervig
Nutzlos
Nicht gut genug

Ich brauche dich.
Du tust mir so gut.
Ich bin so glücklich,
dass du zu mir gehörst.
Ich lasse dich diesmal nie wieder gehen.
Ich liebe dich über alles.
Bitte bleib bei mir.
Ohne dich bin ich verloren
ohne dich bin ich nicht ich.



Montag, 16. Dezember 2013

Ich wollte nie etwas haben, dessen Verlust ich nicht verkraften könnte.

"Diese Leere, die du spürst, ist eigentlich der Schrei nach Wärme. Wärme und Liebe. Diese Leere ist schon so lange da, weil du schon so oft in deinem Leben Wärme bekommen und sie dann wieder verloren hast. Was ich dir jetzt sagen möchte: Du findest keine Lösung. Du kannst diese Leere nicht einfach vernichten und ein neues Leben anfangen. Sie ist ein Teil deines Lebens und du musst mit dieser Leere leben. Bis du die Wärme gefunden hast, die du suchst und brauchst. Doch wenn man schon so viele Menschen wie du verloren hat, lässt man keine Nähe mehr zu, aus Angst vor dem Verlust. Und keine Nähe heißt auch keine Wärme. Das könnte ein Teufelskreis werden."

Ich dachte, es würde einfacher werden wenn ich den Grund wüsste, warum ich nicht glücklich sein kann. Ja, vielleicht dachte ich auch, mein Psychologe hätte eine Lösung für das Problem. Aber ich hätte wissen müssen, dass dies nicht stimmt. Ich habe eigentlich das genaue Gegenteil von dem erreicht, was ich wollte. Er hat mir eine Stunde lang erklärt, wo meine Leere herkommt und ich saß nur da und konnte nicht sprechen und mich nicht bewegen. Ich habe mich ihm gegenüber geöffnet und doch, weiß er nicht einmal ansatzweise, was ich für schreckliche Gedanken habe. Und das ist gut so und wird auch so bleiben. Ich werde noch einmal hingehen, weil er das unbedingt möchte und danach werde ich mein Leben weiter leben, wie bisher. Jeden Tag der Versuchung widerstehen, Pillen zu schlucken oder mir die Pulsader aufzuschneiden, hysterische Lachanfälle kriegen, um nicht augenblicklich in Tränen auszubrechen, vor allen Menschen so tun, als wäre ich hart im Nehmen, lieben und hassen,letzteres - am meisten mich selbst, schneiden, trinken und Drogen nehmen.
Und all das um der Leere zu entgehen, die niemals verschwinden wird. Niemals.

Sonntag, 1. Dezember 2013

schwimm weiter, 
schwimm!
gib nicht auf,
nicht heute,
nicht jetzt.
kämpfe weiter,
du darfst nicht ertrinken.
du darfst ihnen
nicht den gefallen tun

Dienstag, 19. November 2013

soon

Du stehst in der Mitte einer Brücke und siehst dich um. Hinter dir, ist alles wunderschön. Deine Freunde stehen am Ende der Brücke und lächeln und winken dir zu. Hinter ihnen ist eine riesige Wiese, die von weiten aussieht, als hätte man buntes Konfetti darauf gestreut. Doch wenn man genau hinsieht, bemerkt man, dass die bunten Flecken wunderschöne Blumen sind. Die Sonne scheint und es sieht aus, wie in einem Paradies. Du möchtest dich umdrehen und zu deiner Familie und deinen Freunden laufen. Möchtest sie in die Arme nehmen und nie wieder los lassen. Möchtest, dein Leben lieben und leben.
Doch irgendwas, zieht dich zurück. Genau in dem Moment, als du den Schritt in Richtung der schönen Seite machst. Eine Hand, greift nach deinem Arm. Du versuchst sie abzuschütteln, doch es geht nicht. Vor deinen Augen zerfällt alles. Die Gesichter deiner Freunde und Familie ziehen sich nach unten, zu hässlichen Fratzen. Die Brücke zerbröckelt und dir bleibt nun nichts anderes mehr übrig, als in die gegengesetzte Richtung zu rennen, ohne zu wissen, was dich dort erwartet. Die Hand, kam aus der Dunkelheit. Und zieht dich schnell an die andere Seite der Brücke, damit du nicht in die schwarze, tiefe Schlucht fällst. Du denkst, du seist gerettet. Könntest, die ganze Welt umarmen. Weil du denkst, du hast überlebt.
Doch dann, schaust du um dich. Alles ist dunkel. Du siehst nichts, außer Dunkelheit. Nur in der Ferne brennt ein schwaches Licht. Du rennst dort hin um zu sehen, was dort ist. Um zu sehen, ob dich irgendjemand hier raus holen kann. Du rennst und rennst. Doch das Licht scheint unerreichbar. Je näher du ihm kommst, desto weiter weg ist das Licht. Und trotzdem gibst du nicht auf. Du rennst weiter, hast kaum noch Atem. Du weinst, versucht verzweifelt nach dem Licht zu greifen. Aber irgendwann merkst du, dass es aussichtslos ist. Dass es diesmal keine Lösung für das Problem gibt.
Also lässt du dich fallen. Der Boden ist kalt und nass. Es fühlt sich an, als würde er dich aufsaugen. Also liegst du da. Und weinst und schreist und schneidest und versucht verzweifelt einen Ausweg zu finden. Aber niemand hilft dir. Niemand kommt vorbei und hebt dich wieder hoch. Du wirst liegen gelassen. Und irgendwann, willst du auch nicht mehr aufstehen. Denn du weißt, es ist bald so weit. Es ist vorbei. Die Trauer, der Hass, die Hilflosigkeit, die Sehnsucht, der Schmerz, die Angst.... all das hat gewonnen. Hat dich komplett eingehüllt. Also liegst du da und wartest vergeblich auf den nächsten Morgen, obwohl du weißt, dass er nicht mehr kommen wird. Es ist zu spät. Niemand kann dich jetzt noch retten. Dein Ende ist nah.
                                                                                                                                      
Du wirst sterben.


Donnerstag, 14. November 2013

i lost control

"Mach den Fernseher bitte aus und setz dich zu mir. Ich möchte mit dir reden.".
Panik kroch in mir hoch. Immer, wenn meine Mutter diesen Satz sagte, hatte ich irgendetwas angestellt oder sie wollte mir unangenehme Dinge beibringen. Ich setzte mich auf die Couch und wartete darauf, dass sie weitersprach. Sie holte tief Luft und sagte dann:
''Mir ist aufgefallen, dass du in den letzten Wochen zickig geworden bist. Zickig und launisch und dass du nur noch in deinem Zimmer bist. Du gehst nicht mehr raus. Triffst dich nicht mehr mit Freunden. Und ich glaube, dass es mit ihm zu tun hat. Du hast seinen Tod immer noch nicht verkraftet. Das war bei mir damals auch so, als dein Vater starb."
Ich sagte garnichts. Ich stand nur auf und saß mich an den Esstisch. Ich wollte ihr nicht in die Augen schauen müssen, wollte ihr während diesem Gespräch nicht so nahe sein. Das war mir unangenehm, ich weiß nicht warum. Ich wusste nicht, was ich darauf sagen sollte, also sagte ich einfach garnichts. Ich schwieg und wartete. Auch sie sagte lange nichts, dann fing sie an wieder weiter zu reden:  
"Es ist, wie wenn sich ein Loch auftut, aus dem man nicht mehr rauskommt. An manchen Tagen denkt man, dass man sich wieder gefangen hat und dann kommen wieder die Tage, die dir das Gegenteil beweisen. Es ist, wie wenn dir jemand den Boden unter den Füßen wegreißt. Und ich möchte einfach nicht, dass es bei dir solange dauert, wie bei mir damals. Immerhin hast du deinen Opa ja auch noch verloren. Vielleicht wäre es besser, wenn du zu einer Psychologin gehst. Ich möchte dich nicht zwingen. Aber ich merke, dass du mit mir darüber nicht reden willst und du anscheinend auch niemand anderen hast, mit dem du damit reden kannst oder möchtest. Dir wird es gut tun, darüber zu reden. Ich weiß, wie sehr er dir fehlt. Überlege es dir bitte. Ich habe hier eine Liste mit 10 Psychologen, die hier in der Nähe sind. Les sie dir einfach mal durch. Und sag mir dann Bescheid. Ich halte es für eine gute Idee. Ich möchte nicht, dass es dir schlecht geht und ich rein gar nichts davon mitbekomme."
Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Alles verschwamm vor meinen Augen. Mir war Übel und ich hatte das Gefühl, dass ich mich jeden Moment übergeben muss. Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte. Ob ich etwas antworten sollte oder nicht. Ich wusste gar nichts. Dass einzige, was ich in dem Moment wusste war, dass genau das passiert ist, was ich immer befürchtet hatte. Jemanden ist aufgefallen, dass mit mir etwas nicht stimmt. Und ich dachte ich hätte Kontrolle darüber.
Über meine Lügen,
über die Klinge, 
über alles, einfach alles.
Aber meine geliebte Kontrolle ist nun weg.
SIE IST WEG!

Dienstag, 12. November 2013

Schritt für Schritt, in den Tod

Die Bäume haben bald keine Blätter mehr. 
Der Wind nimmt sie mit und trägt sie an einen für uns unbekannten Ort. 
Es wird jeden Tag kälter. 
Der Wind lässt unsere Gefühle einfrieren und nichts ist mehr wirklich wichtig. 
Es regnet nur noch und die Luft riecht nach Schnee. 
Die Berge sind schon weiß und hinter dem dichten Nebel kaum zu erkennen. 
Und mit der nächsten Jahreszeit verändere auch ich mich. 
Ich fühle mich wie die nackten Bäume. 
Mir wurde das genommen, was mir wichtig war. 
Oder sind alle freiwillig gegangen? 
Habe nun niemanden mehr, der mich vor der Kälte beschützt. 
Ich werde erfrieren. 
Jeden Tag ein Stück mehr, bis auch ich an einem Ort bin, der euch unbekannt ist. 
Ich bin schwach. Werde jeden Tag schwächer. 
Ich habe keine Kraft mehr, um noch irgendwas zu tun. 
Möchte einfach verschwinden. 
Es ist geplant, bis ins kleinste Detail. 
So wie auch fest steht, dass der Winter beginnt und wieder endet, steht es fest, 
dass mein Ende bald kommen wird. 
Die Schlinge um meinem Hals zieht sich immer mehr zu. 
Und ich werde ersticken. 
Ich werde ersticken, während ich mitansehe  wie meine Welt zerbricht. 
Als wäre sie aus Glas und ihr werft die Steine. 
Du, den aller letzten. 
Ich sehe mit an, wie Menschen sterben, ohne die ich nicht leben kann. 
Sehe mit an, wie ich dir und allen anderen jeden Tag unwichtiger werden. 
Sehe mit an, wie alle Dinge die mal wichtig waren, immer mehr an Bedeutung verlieren und wie die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger werden, ohne dass sich etwas ändert. 
Es tut mir leid, dass ich aufgebe. 
Ich habe wirklich versucht weiter zu kämpfen. 
Aber ich kann einfach nicht mehr. 

Ich schätze, das wars.